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Ehrenamtliche zertifiziert

 

Franz-Hospital setzt auf freiwilliges Engagement

 

Sie freuen sich auf ihre neue Aufgabe: Acht ehrenamtliche Patientenbegleiterinnen
wurden am Mittwoch abend im Dülmener Franz-Hospital begrüßt. Die acht Frauen

haben zuvor einen Kurs besucht, der ihnen das Thema „Ehrenamt im Krankenhaus“

in allen Facetten nahe gebracht hat. Nun halten sie ihr Zertifikat in den Händen und

können motiviert in die neue Tätigkeit im Dülmener Krankenhaus starten. Helfen

wollen sie, wo vor allem die zeitlichen Möglichkeiten des Pflegepersonals ausge-

schöpft sind. Essen reichen, vorlesen oder einfach nur da sein und zuhören, wenn

Patienten einsam sind oder Fragen und Probleme haben. Ehrenamtliche Mitarbeiter

übernehmen keine pflegerischen Aufgaben, sondern sind eher Ansprechpartner für

die Kranken.

 

„Wir sind so dankbar, dass sie das machen“, betonte Pflegedirektorin Christel Plenter

in ihrer Begrüßung in der Krankenhauscafeteria. „Die wichtigste Zeit ist immer der

gegenwärtige Augenblick. Der wichtigste Mensch ist der, der mir gegenübersteht. Die

wichtigste Tat ist die Liebe“, zitierte sie Tolstoi treffend für die Situation und auch

Motivation der Ehrenamtlichen.

 

Irmgard Neuß sprach Grußworte für die Familienbildungsstätten Dülmen und Coesfeld, die gemeinsam mit den Christophorus-Kliniken das Projekt „Patientenbegleiter im Krankenhaus“ initiiert hat. „Wir wollen ein Netzwerk der Patientenbegleitung schaffen“, so Neuß. Sichtbares

Zeichen dafür: Die Ehrenamtlichen aus den Krankenhäusern in Coesfeld und Nottuln,

die schon eine Weile „im Dienst“ sind, waren ebenfalls zu der Veranstaltung erschienen,

um ihre „neuen Kolleginnen“ kennen zu lernen. Irmgard Neuß lobte die Unterstützung,

die der Kurs bereits im Vorfeld im Franz-Hospital erhalten habe und wünscht, dass die

Ehrenamtlichen den Gedanken weitertragen, noch mehr Menschen sich angesprochen

fühlen, etwas Zeit für kranke Menschen zu opfern.

 

Die neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Franz-Hospital Dülmen: Ute Enning,

Renate Fischer, Mathilde Goßling, Josefa Große-Verspohl, Mathilde Hendan-Terörde, Yolanda Isla-Martin, Erika Jäschke, Tanja Wisniewski