Unsere Projekte im Überblick

Familienzentren

Die Familienbildungsstätte Dülmen führt eine intensive Kooperation mit  verschiedenen Familienzentren.

Dazu zählen vielfältige Veranstaltungen, wie Elternabende, Vorträge, Kurse für alle Altersgruppen bis hin zu Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bei Fragen wende dich bitte an die FBS Dülmen per E-Mail oder telefonisch unter 02594 97995-300.

IKAH-Projekt  ist in der FBS Dülmen gestartet

 „Inklusive Alltagshelden“  

Interview mit den Kursleitungen Hildegard Wilken und Rabea Weiling

Liebe Frau Wilken, Sie arbeiten als Fachkraft für Übergänge auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt in den Werkstätten Karthaus. Wie ist das Projekt IKAH „Inklusive Alltagshelden“ entstanden?

Hildegard Wilken: Ich arbeite schon viele Jahre in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und begleite dabei auch einige Beschäftigte auf sogenannten Außenarbeitsplätzen in Senioreneinrichtungen.  Dabei nahm ich wahr, wie hoch dort der Bedarf an Unterstützung  ist. Gleichzeitig habe ich gesehen, wie überzeugend die Beschäftigten ihre Fähigkeiten für Teilaufgaben in diesem Arbeitsfeld einbringen konnten. Das motivierte mich, mit Frau Weiling von der FBS Dülmen Kontakt aufzunehmen, um die Möglichkeiten einer niedrigschwelligen Qualifizierung auszuloten. Recht schnell entstand dann das Konzept für das Projekt, bei dem die Familienbildungsstätte und die beteiligten Werkstätten eng zusammenarbeiten.

Wie sieht diese Qualifizierung denn aus?

Rabea Weiling: Wir haben für den theoretischen Anteil der Qualifizierung zwei Bausteine entwickelt, die aufeinander aufbauen. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung hauswirtschaftlicher Inhalte – dabei kann dann  die Qualifikation zum Alltagbegleiter nach §45b SGB XI erworben werden. Der zweite Teil umfasst die Inhalte, die den Betreuungskräfterichtlinien nach §53c SGB XI entsprechen. Beide Bausteine werden niedrigschwellig und sehr praxisorientiert mit vielen Beispielen aus der alltäglichen Arbeit angeboten.

Hildegard Wilken: Parallel zu den Kursinhalten arbeiten die Teilnehmenden  während der Qualifikation im Rahmen eines ausgelagerten Arbeitsplatzes der Werkstätten in Kindergärten oder Senioreneinrichtungen. Toll ist, dass die Teilnehmer  eine anerkannte Qualifizierung durchlaufen und in diesen Einrichtungen nach erfolgreicher Absolvierung des Kurses als Präsenzkräfte auch tatsächlich eingesetzt werden können.

Wie sind die Rahmenbedingungen und wie viele Personen nehmen an dem Kurs teil?

Rabea Weiling: IKAH findet seit dem 26. August jeden Freitag von 08:30 bis  14:30 Uhr in der FBS im einsA statt und umfasst insgesamt 30 Bildungstage. 17 Teilnehmende aus drei Werkstätten – den Werkstätten Karthaus, den Tilbecker-Werkstätten und den Caritas-Werkstätten – konnten wir für das Projekt gewinnen.

Wie wird das Projekt finanziert?

Hildegard Wilken: Ein wesentlicher Auftrag der Werkstätten für Menschen mit Behinderung ist die Qualifizierung für eine Tätigkeit auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt. Mit unserem Projekt „IKAH“ und der Qualifizierung zum „Inklusiven Alltagshelden“ wird den Teilnehmenden ein Weg aus der Werkstatt in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis eröffnet. Von diesem Konzept konnten wir den Landschaftsverband Westfalen-Lippe überzeugen, der dann die Realisierung durch seine finanzielle Unterstützung ermöglicht.

 

Mehrgenerationenhaus Dülmen

Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte für Menschen aller Generationen. Hier entsteht Gemeinschaft – zwischen Alt und Jung, Alteingesessen und Neuzugezogen, über alle sprachlichen und kulturellen Grenzen hinweg. Wer sich ehrenamtlich oder als Referent/in engagieren, oder Ideen einbringen möchte – gerne vorbeikommen.

Elternstart NRW

Elternstart NRW ist ein kostenfreies Kursangebot für Mütter und Väter mit einem Kind im ersten Lebensjahr. In ca. 150 Einrichtungen der Familienbildung in NRW werden die Kurse angeboten. So auch in der FBS Dülmen. Elternstart NRW ist offen für Väter und Mütter, soziale und kulturelle Vielfalt und viele Sprachen. Die Kinder können selbstverständlich mitgebracht werden.

Für alle Familien mit einem Baby im
ersten Lebensjahr in Dülmen

wellcome - Praktische Hilfe für Familien
nach der Geburt

Das Baby ist da, die Freude ist riesig – und nichts geht mehr. Mütter werden heute wenige Tage nach der Geburt eines Kindes aus der Klinik entlassen. Zuhause beginnt – trotz aller Freude über das Neugeborene – der ganz normale Wahnsinn einer Wochenbett-Familie: das Baby schreit, niemand kauft ein, das Geschwisterkind ist eifersüchtig und der besorgte Vater bekommt keinen Urlaub. Babystress pur, aber keine Hilfe weit und breit. Denn immer öfter sind Eltern, Geschwister und Bekannte über das ganze Land verstreut.
Wer sich kleine Auszeiten oder Unterstützung in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt seines Kindes wünscht, bekommt diese von wellcome. Bei Interesse meldet euch bitte bei unserer Wellcome-Koordinatorin Rabea Weiling: 02594 – 97995-307 oder per Email.

Fortbildungen für Kitas, Vereine und Unternehmen

Schutzkonzepte und Prävention in Institutionen

Sexualisierte Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das uns überall in der Arbeit mit Menschen begegnen kann.
Gerade Kinder und Jugendliche gilt es besonders davor zu schützen.