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Text Stadt Dülmen, Aktuelles v. 21.05.2010

 

Marktcafé zum zweijährigen Bestehen des MGH

Thea Radke sorgte für die dritte Generation


 

Gruppenbild mit Baby: (vorne v.l.) Familiendezernentin Christa Krollzig, MGH-Schirmherrin Erbprinzessin Alexandra von Croy, Bürgermeisterin Lisa Stremlau mit Thea Radke, Ursula Kreuznacht (MGH, Generationen-café und -frühstück), Helmut Schröder (DSI/Anti-Rost); (hinten v.l.) Filo-mena Müller (Portugiesische Gemeinde), Ursula Volpert (FBS) und MGH-Koordinatorin Lisa Bäther.                      Foto Stadt Dülem / Peter Mering   

Dülmen. Da hatten die Offiziellen Spaß: Beim Marktcafé des Mehrgenerationenhauses auf dem Wochenmarkt war die fünfeinhalb Monate alte Thea Radke sozusagen ein kleiner Star und besonders willkommen. Die Tochter von Irina Radke, sie sich im Offenen Eltercafé des MGH engagiert, durfte nach kurzer Zeit auf den Schoß von Bürgermeisterin Lisa Stremlau. Auch Thea schien den Ausflug aus ihrem Kinderwagen zu genießen. Und im Handumdrehen hatten die Fotografen ihr Motiv mit mehreren Altergruppen - mit Thea als der dritten Generation.

 

 

 

 

Text Stadt Dülmen, Aktuelles v. 18.05.2010:

Marktcafé am 21. Mai

Zwei Jahre MGH in Dülmen


Dülmen. Seinen zweiten Geburtstag feiert  das Mehrgenerationenhaus Dülmen am Freitag, 21. Mai, von 10 bis 12.30 Uhr mit einem Marktcafé auf dem Wochenmarkt.

Mit den Angeboten in der Neuen Spinnerei, der Familienbildungsstätte und der Volkshochschule schreibt das MGH Dülmen Erfolgsgeschichte. "Wenn ich sehe, was unser MGH leistet und wie gut es angenommen wird, dann hat sich der Einsatz gelohnt", denkt die zuständige Dezernentin Christa Krollzig an die Schwierigkeiten zurück, in das Bundesprogramm zu kommen. "Ohne die FBS und die VHS wäre dies nicht möglich gewesen", unterstreicht sie die Bedeutung der Kooperationspartnerinnen. "Von daher gilt ihnen mein besonderer Dank."

Im bundesweiten Vergleich befindet sich das MGH Dülmen an der Spitze. In  sechs Handlungsfeldern - Einbeziehung der vier Lebensalter, generationenübergreifende Angebote, Kinderbetreuung,  Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichen, Informations- und Dienstleistungsdrehscheibe und Offener Treff - hat Dülmen die Höchstpunktzahl erreicht. Auf der Grundlage dieser Bewertung erhält Dülmen weitere 40.000 Euro Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfond.

 
 Ursula Kreuznacht und Ahmed Ali 
Bereits zum zweiten Mal erhielt das MGH die Auszeichung "Leuchtturmhaus". Für die vorbildliche Arbeit auf dem Gebiet "Demenz" war dem Dülmener Mehrgenerationenhaus im September 2009 von der zuständigen Serviceagentur des Bundesfamilienministeriums der Titel "Leuchtturmhaus Demenz" verliehen worden. Diese Auszeichnung wird nun noch um den Zusatz "Kooperation mit der lokalen Wirtschaft" ergänzt. Hintergrund ist das Engagement des MGH für das Projekt "PFAU" (Pflege-Familie-Arbeit-Unternehmen), das die Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld ins Leben gerufen hat. "Beides sind wichtige Zukunftsthemen mit hohem gesellschaftlichen Stellenwert", betont Christa Krollzig, Erste Beigeordnete der Stadt Dülmen.
 
 Jennifer Klapproth (l.) und Madeleine Möller
Als "Leuchtturmhaus" übernimmt das Dülmener MGH Vorbild- und Beratungsfunktionen für die 500 Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland. So vertritt Irmgard Neuß beispielsweise das MGH Dülmen im bundesweiten "Expertennetzwerk Demenz". Gunda Mühlenfeld-Anders, Fachbereichsleiterin der VHS arbeitet gern beim Projekt Mehrgenerationenhaus mit, weil ihr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Begegnung der Kulturen und Generationen besonders am Herzen liegen. Karl Lenz, Leiter der Neuen Spinnerei meint, in der Neuen Spinnerei können sich die Generationen begegnen und gemeinsame Erfahrungen machen, Konflikte und Vorurteile könnten im Kontakt miteinander bearbeitet werden.

Ein großes Dankeschön richtet die MGH-Koordinatorin, Lisa Bäther an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Honorarkräfte des Mehrgenerationenhauses: "Wir sind so erfolgreich, weil die Mitarbeiter mit dem Herzen dabei sind."

Zum zweiten Geburtstag kommen Aktive aus den Einrichtungen zu Wort, die sich im Offenen Treff in der Neuen Spinnerei und im Generationencafé der Familienbildungsstätte engagieren.

"Ich mach mit beim Mehrgenerationenhaus, weil..."

 
Gudrun Liening
1. Gudrun Liening, Malstudio 112: "..., weil das für mich hundertprozentig klar ist.  Alt und Jung gehören zusammen. Die Kunst ist eine Brücke zwischen Jung und Alt."
 
 Rosi Roters
2. Rosi Roters, Töpferwerkstatt für Jung und Alt: "..., weil ich es ganz wichtig finde, dass Jung und Alt zusammen kommen. Die Natürlichkeit der Kinder trifft auf die Erfahrenheit der Älteren."

3. Jennifer Klapproth, Spiele- und Freizeittreff: "..., weil es für mich interessant ist, auch ab und zu generationsübergreifend zu arbeiten. Ich arbeite sonst mit Jugendlichen."

4. Madeleine Möller, Spiele- und Freizeittreff: "..., weil es mir Spaß macht mit verschiedenen Altersgruppen zu arbeiten. Es ist schön, wenn die verschiedenen Generationen gemeinsam etwas zustande bringen."

 
 Irina Radke
5. Barbara Hanewinkel, Singen für Jung und Alt. "..., weil ich gerne singe. Die Älteren, die gerne singen, treffen jeden Ton. Und das tut den Ohren gut, auch jungen,"

6. Irina Radke, Offenes Elterncafé: "..., weil hier die Atmosphäre besonders gut ist. Die Kinder sind im Café willkommen, es gibt eine Spielecke und einen Wickeltisch. Mütter treffen sich und  sprechen in lockerer Runde über Alltagssorgen wie z.B. Durchschlafstörungen."

 
 Barbara Hanewinkel
7. Ursula Kreuznacht, Generationencafé und Generationenfrühstück: "... weil mir diese Menschen mit ihren persönlichen Geschichten und Erfahrungen besonders wichtig sind. Ich nehme selbst viel mit."

8. Ahmed Ali, Generationencafé und Generationenfrühstück: "... weil sich hier alleinstehende Menschen treffen und Freundschaften schließen können, das macht mich sehr zufrieden."